Starker Euro sorgt für Ausgleich beim Heizölpreis

LEIPZIG. (Ceto) Auf hohem Niveau schwankend haben sich die Rohölnotierungen heute gezeigt. Am Nachmittag kostete das Barrel US-Leichtöl (WTI) etwa 83,50 Dollar, Nordseeöl (Brent) lag bei über 85 Dollar. Die Preise hatten zuvor Widerstände getestet, waren aber noch an ihnen zurückgeprallt.
Das aktuell dennoch hohe Preisgefüge erklären Analysten weiter mit dem schwachen Dollar, der Anleger dazu animiert, ihr Geld in vermeintlich sichere Anlagen wie Rohstoffe zu stecken. Neben Gold liegt der Fokus stark auf Rohöl. Das führt dazu, dass die Kontrakte teurer werden. Selbst die hohen US-Bestandszahlen, die deutlich über dem langjährigen Mittel liegen und die geringe physische Nachfrage an Öl dokumentieren, scheinen momentan den Trend nicht stoppen zu können. Die Rohölvorräte sind einmal mehr gestiegen, weil einige Raffinerien wegen Wartungsarbeiten weniger ausgelastet waren. Darum reduzierten sich gleichzeitig die Benzinvorräte. Auch die Frage nach Ölprodukten zeigte sich rückläufig.

Angesichts der Preisentwicklung wiesen jüngst auch OPEC-Vertreter auf die zunehmende Kluft zwischen Ölpreis und Fundamentaldaten. Inwieweit das zu einer Änderungen der Förderquote der erdölexportierenden Länder führt, ist offen.

Derweil kommt es den hiesigen Heizölverbrauchern zugute, dass der starke Euro die hohen Rohölpreise zumindest zum Teil ausgleicht. Während Rohöl- und Gasölpreise binnen einer Woche um neun Prozent anzogen, legten die Heizölpreise kaum drei Prozent zu, darauf weist esyoil-Experte Klaus Bergmann hin. Der Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau zufolge gab es im Bundesdurchschnitt praktisch keine Bewegung am Markt. Der Preis für die 100-Liter-Partie Heizöl EL (Gesamtlieferung: 3.000 Liter) blieb bei 68,67 Euro. Marktbeobachter rechnen mit einer weiteren latenten Preissteigerung beim Heizöl, sofern der Dollar weiter an Boden gegenüber dem Euro verliert. Darum sollten Kunden ihre Tanks möglichst bald füllen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Frank Urbansky
Redakteur Brennstoffspiegel

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